Der Vorhang war schwer, dunkelrot und voller Geschichten. Der Raum roch nach Staub, Holz und vergessenen Nächten. Genau hier begann unsere gemeinsame Rebellion.
Mit jeder Pose, jedem Blick, jedem Funken Glitzer haben wir mit Genderrollen gespielt – nicht leise, nicht vorsichtig, sondern mit der Selbstverständlichkeit einer Person, die weiß, dass Identität nichts ist, was man verstecken muss.
Es war ein Spiel zwischen Inszenierung und Wahrheit: die Eleganz der 20er Jahre, kombiniert mit einer modernen Offenheit, die sich weigert, in Schubladen zu passen.
Ein Körper, der sich selbst feiert. Eine Figur, die gleichzeitig Kunstwerk und Realität ist.










